Submitted by admin on Sa, 19/09/2026 - 11:30

Unsere erste SV-Fahrt nach Bad Nauheim

Von Montagmorgen bis Mittwochmittag hieß es für uns: raus aus dem Schulalltag und rein in die SV-Fahrt! Zusammen machten wir uns auf den Weg nach Bad Nauheim.

Da es die erste SV-Fahrt in dieser Form war, war die Stimmung zu Beginn von Vorfreude, aber auch von ein wenig Aufregung geprägt. Immerhin war die Fahrt etwas ganz anderes als unsere üblichen SV-Sitzungen während des Schulalltags. Dazu kam, dass sich viele von uns vorher kaum oder sogar gar nicht kannten. Besonders spannend war dabei der große Altersunterschied innerhalb unserer Gruppe: Die jüngsten Teilnehmer waren gerade einmal 13 Jahre alt, während die ältesten bereits 18 waren. Fünf Jahre Altersunterschied können im Schulalltag eine ziemlich große Rolle spielen, auf unserer Fahrt merkten wir jedoch schnell, dass das für unsere Zusammenarbeit überhaupt kein Problem war.

Schon bei der ersten gemeinsamen Aufgabe – einem Rätsel, das nur im Team zu lösen war – zeigte sich, wie gut unsere Gemeinschaft funktionierte. Jeder brachte seine eigenen Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen mit, und genau diese Mischung machte die Arbeit besonders interessant.

Ein großer Teil unserer Fahrt bestand aus der Planung neuer Projekte für unsere Schule. Wir diskutierten, verwarfen Vorschläge, entwickelten sie weiter und überlegten miteinander, was davon tatsächlich an unserer Schule umgesetzt werden konnte. So arbeiteten wir unter anderem an Ideen für einen Wintermarkt, ein Schulfest und ein Lehrkräfte-Kartenspiel. Auch die Radio-AG, Brieffreundschaften, der SV-Kasten und ein Containerdienst waren Themen, mit denen wir uns beschäftigten.

Gerade durch die unterschiedlichen Perspektiven entstanden dabei immer wieder neue Ideen. Was einer Person zunächst nicht möglich erschien, wurde von jemand anderem weitergedacht. So konnten wir in kurzer Zeit aus ersten Gedanken konkrete Pläne entwickeln und gleichzeitig lernen, wie wichtig es ist, als Team zusammenzuarbeiten.

Doch natürlich bestand unsere Fahrt nicht nur aus Arbeit. Zwischen den Arbeitsphasen blieb genügend Zeit, um einfach miteinander Spaß zu haben und uns gegenseitig kennenzulernen. Neben Spikeball und Volleyball wurde besonders beim gemeinsamen Kochen schnell klar, dass Teamarbeit nicht nur bei der Projektplanung wichtig ist. Da wir uns in unserer Unterkunft selbst versorgen mussten, wurden verschiedene Kochteams eingeteilt. Was zunächst nach einer ganz normalen Aufgabe klang, wurde schnell zu einem der lustigsten Teile des Tages. Einmal nahmen wir zum Beispiel zu viel Wasser zum Anrühren der Falafeln und es wurde eine Falafelbrühe, doch auch das konnten wir später zum Glück noch retten. Am letzten Abend machten wir dann noch eine gemeinsame Nachtwanderung. Gerade solche Momente abseits der eigentlichen SV-Arbeit waren es, die dafür sorgten, dass wir immer mehr zusammenwuchsen.

Als wir am Mittwochmittag schließlich wieder nach Hause fuhren, hatten wir deshalb nicht nur neue Ideen, Pläne und Projekte im Gepäck. Wir nahmen auch viele neue Erfahrungen und schöne Erinnerungen mit.

Ein großes Dankeschön geht an Herrn Unger und Frau Leibold, die uns auf der Fahrt begleitet und unterstützt haben. Ebenso möchten wir unserem Schulsprecherteam danken, das die Fahrt organisiert und damit überhaupt erst möglich gemacht hat.

Und falls ihr jetzt Lust bekommen habt, euch selbst einzubringen: Die SV freut sich immer über neue Leute und neue Ideen! Egal, ob ihr schon Erfahrung habt oder einfach einen Vorschlag für unsere Schule mitbringen möchtet: Unsere SV-Treffen sind immer mittwochs in der siebten Stunde. Kommt gerne vorbei!

Text von Anna Juna Altmann

Gruppe

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