Das Forschen hat an der Helmholtzschule eine große Bedeutung. Neben den Forscherklassen wird das Forschen auch in der Projektwoche sehr groß geschrieben.

Forscherklasse

Die Forscherklasse präsentiert sich ausführlich hier.

Kultur erforschen

Die Helmholtzschule beteiligt sich mit ihren Projektpartnern, dem MMK Museum für Moderne Kunst, dem Schauspiel Frankfurt und dem Filmmuseum Frankfurt, in der deutschlandweiten Initiative Kultur.Forscher! auch in der 3. Projektphase an der Verankerung von forschendem Lernen im Schulunterricht.

In enger Zusammenarbeit mit den Kulturinstitutionen werden Möglichkeiten einer langfristigen Kooperation erprobt, um kulturelle Bildung in Schule wie Kulturinstitutionen gemeinsam weiterzuentwickeln. Dabei liegt der Fokus der Helmholtzschule darauf, den Schülerinnen und Schüler einen unmittelbaren, experimentellen Zugang zu kulturellen Phänomenen zu ermöglichen, sie zum eigenständigen und kritischen Forschen anzuleiten und dies zudem im Regelunterricht zu verankern.

2013 wurde auf Initiative des hessischen Netzwerkes von acht Kulturinstitutionen sowie sieben Schulen in Frankfurt und Kassel erstmals die "Kultur.Forscher! Woche" durchgeführt, bei der sich Schülerinnen und Schülern gegenseitig Kulturinstitutionen vorstellten und gemeinsamen Forschungen nachgingen. Die Woche wurde im Juli 2014 unter dem Titel "ZUSAMMEN" fortgeführt und soll zukünftig als jährliches Kooperationsprojekt zwischen Schulen und Kultur in Hessen fest etabliert werden.

Das Projekt "ZUSAMMEN" war 2014 Finalist bei den deutschlandweiten Wettbewerben "MIXED UP – Kultur macht Schule" (Wettbewerb der Bundesvereinigung für kulturelle Jugendbildung) sowie "Kinder zum Olymp!" der Kulturstiftung der Länder.

Kulturforscher

WIE forschen wir?

Im Unterricht und in direktem Kontakt. Insbesondere im Jahrgang 7 spielt Kultur.Forscher! für viele Schülerinnen und Schüler eine wichtige Rolle, denn hier haben wir regelmäßige, interdisziplinäre Projekttage eingerichtet, an denen wir in Fachteams intensiv mit unseren Projektpartnern und anderen kulturellen Partnern themengebunden zusammenarbeiten.

Kultur.Forscher! – ZIELE

Methodisch orientieren wir uns an dem  „ästhetischen Forschen“. Ausgangspunkt für den Forschungsprozess sind – analog zur naturwissenschaftlichen Forschung – Fragen, denen anhand von Recherche, Experimenten, Interviews nachgegangen werden kann. Der Prozess und die Ergebnisse können in künstlerischen Darstellungen münden. Nach einem individuellen Erproben, Erkunden und Gestalten kann ein Umwandeln der Erkenntnisse in eigene Ausdrucksformen das Ergebnis sein: z.B. ein Modell, ein Film oder eine gespielte Szene. Ästhetische Forschung fördert entdeckendes Lernen und ermöglicht durch seinen schülerorientierten Ansatz größere Handlungsanteile und Spielräume bei den Schülern. Die Schüler werden angeregt, mit einer neugierigen Haltung auf Phänomene unterschiedlicher Lebensbereiche zuzugehen, kreative und eigenständige Lösungsstrategien zu entwickeln und den eigenen Lernprozess zu reflektieren.

Im Rahmen des Projektes haben wir Gelegenheit, hinter die Kulissen von Kulturinstitutionen zu blicken – Interviews mit Ausstellungsmachern zu führen, an Pressekonferenzen teilzunehmen, Theater zu sehen, zu hören und zu fühlen, durch spielpraktische Übungen theatralische Darstellungsweisen zu erproben oder zahlreiche Schreibanlässe zu entdecken, die zu kreativem wie auch themabezogenem Schreiben anregen.

Zum Beispiel:

Forscherbeispiel

100 Fragen an einen Raum                  

Kultur.Forscher!-Auftakt der Klassen                      

7a, 7c und 7d im Frankfurter Garten

Die Impuls-Workshops der Kultur.Forscher!-Klassen im Schuljahr 2013/14 haben im Jahr im "Frankfurter Garten" stattgefunden. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, verschiedene Experten, die sich im Urban Gardening Projekt am Danziger Platz engagieren, zu befragen. Denn Fragen ergaben sich viele. Im Folgenden ging es dann nicht nur um die Antworten, sondern auch um das Fragen selbst.

Auch im Unterricht der Fächer Kunst, Geschichte, Deutsch, Englisch und PoWi wird in den beteiligten 7ten Klassen das forschende Fragen als Methode erprobt. Schülerinnen und Schüler werden ermutigt, eigene Fragen zu entwickeln und genau hinzuschauen. Neben den jeweiligen Fachinhalten bietet das Thema RAUM eine inhaltliche Klammer.

Den Spielraum untersuchten beispielsweise Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines "english drama workshops", während die Mitschülerinnen und Mitschüler in der aktuellen Ausstellung des MMK "Helio Oiticica. Das große Labyrinth" Räume im Museum kennenlernten, die in besonderer Weise die Wahrnehmung des Betrachters und das Mitgestalten des Besuchers herausforderten.

Diese außerunterrichtlichen Erfahrungen werden im Unterricht produktiv genutzt.

 

Weiter Informationen:

www.kultur-forscher.de, www.frankfurter-garten.de, HHS-Info Nr. 227